Die richtige Mahnstrategie

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Forderungen eintreiben mit schriftlichen und telefonischen Mahnungen

Empfehlungen für eine erfolgreiche Mahnstrategie

Sie werden bei Ihren Kunden sehr häufig feststellen, dass das Mahnwesen ein von allen „ungeliebtes Kind“ ist. Gemahnt wird erstens ungern und zweitens mit eher zweifelhaftem Erfolg. Die Folge davon sind zu hohe Außenstände und unter Umständen auch Forderungsausfälle. Das belastet mindestens die Liquidität, kann im Extremfall aber auch bis zur Existenzgefährdung für Ihre Mandaten reichen. Wie Sie bei Ihren Kunden das Mahnwesen sowohl effektiv, als auch effizient gestalten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist die „richtige“ Mahnstrategie?

Viele kleine und mittelständische Unternehmen besitzen keine Mahnstrategie. Bereits das generiert in der Praxis sehr viele operative Problemstellungen und Reibungsverluste. Falls also zu diagnostizieren ist, dass im Unternehmen keine oder aber keine „runde“ Mahnstrategie existiert oder eindeutig kommuniziert ist, ist die passende Mahnstrategie zu entwickeln.

Hinweis: Die Anforderungen an eine Mahnstrategie sind durch den Bundesverband Creditmanagement in den „Mindestanforderungen an das Creditmanagement“ festgelegt worden. Diese Veröffentlichung enthält darüber hinaus viele weitere Orientierungshilfen für die Gestaltung eines leistungsfähigen Forderungsmanagement-Systems. Informationen dazu unter: http://www.credit-manager.de/publikationen-top/macm

Vor dem Start ist es erforderlich, sich ein klares und strukturiertes Bild über die Forderungsbestände und hier insbesondere über die Altersstruktur der Forderungen zu verschaffen. Das geeignete Instrument dafür ist die sogenannte Aging-Liste. In der Regel sollten die eingesetzten Softwaresysteme eine solche Liste als Standard-Report bereitstellen, so dass dieser nur aufgerufen werden muss.

Im folgenden Artikel werden die Bestandteile einer Mahnstrategie und die jeweils empfohlene Festlegung erläutert.

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