News

07/23/2018 - 10:09

1344

Weiterhin vielfältige Forderungsrisiken für Lieferanten von Elektronikunternehmen

Köln, 23. Juli 2018 – Atradius sieht weiterhin erhebliche Zahlungsrisiken bei Abnehmern aus der Informations- und Kommunikationstechnikbranche (IKT) in Deutschland. In den vergangenen Monaten ist die Summe der zu spät bezahlten Forderungen, die Lieferanten und Dienstleister der Branche dem Kreditversicherer gemeldet haben, spürbar gestiegen. Für die kommenden sechs Monate rechnet Atradius damit, dass die Zahlungsverzögerungen und Insolvenzen in dem Bereich weiter zunehmen. Das geht aus dem aktuellen MarktMonitor des Kreditversicherers für die Branche hervor.

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07/23/2018 - 08:35

Kostensenkung im Forderungsmanagement bei Versicherern

Die Optimierung der Kostenstrukturen ist ein Dauerthema bei Versicherern, besonders in Zeiten von Niedrigzinsen. Als Folge steigen auch die Anforderungen an Infrastruktur, Prozesse und Know-how im Forderungsmanagement. Bei der Bearbeitung von offenen Forderungen ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, denn angesichts der hohen Wechselbereitschaft der Kunden gilt es, das Ansehen des Versicherers auch in schwierigen Phasen der Kundenbeziehung zu wahren. Erfahren Sie in unserer Case Study, wie wir von Arvato Financial Solutions genau hier helfen können. Kostensenkung im Forderungsmanagement bei gleichzeitiger Steigerung der Rückflüsse und Wahrung der eigenen Reputation – was sich zunächst unmöglich anhört, hat eines der größten Versicherungsunternehmen in Deutschland mit unserer Hilfe geschafft.

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07/20/2018 - 12:36

Vorsicht vor Geschäften mit gelisteten Personen 

Personen, Vereinigungen oder Organisationen ist der Handel am US-Markt verboten, wenn sie auf einer der zahlreichen US-Sanktionslisten stehen. Die Denied Persons List beispielsweise führt Personen auf, die gegen das US-Ausfuhrrecht verstoßen haben und gegen die deshalb eine Denial Order, eine Verbotsverfügung, seitens des BIS erlassen wurde. Gleichzeitig ist es US-Unternehmen untersagt, mit diesen gelisteten Personen Handel zu treiben. Der lange Arm des US-Kontrollrechts reicht sogar bis nach Europa und kann auch für Ihre Geschäfte ein Handelsverbot hinsichtlich der gelisteten Personen festlegen. Prüfen Sie daher jede US-Sanktionsliste daraufhin, ob und inwiefern Ihre Geschäfte von Handelsbeschränkungen betroffen sind.Wie weit der Einfluss der U.S. Denied Persons List geht, hängt vom Typus der Denial Order ab, die das BIS gegen das betreffende Unternehmen verhängt hat. Es gibt die
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07/20/2018 - 12:28

1338

Angespannte Beziehung zwischen Deutschland und Saudi-Arabien 

Deutschland ist der wichtigste europäische Handelspartner des Königreichs Saudi-Arabien. Circa 800 deutsche Unternehmen sind auf dem saudischen Markt aktiv. 2017 betrug das Exportvolumen der Bundesrepublik Deutschland in das saudische Königreich 6,6 Mrd. Euro. Doch in den vergangenen Monaten hat sich das politische Verhältnis zwischen Deutschland und dem saudischen Königreich derart verschlechtert, dass hiesige Investoren im Prozess der Auftragsvergabe – jedenfalls in ausgewählten Industriezweigen – nicht (mehr) berücksichtigt werden. Wenn Sie Geschäfte mit Saudi-Arabien tätigen, stellt sich nun die Frage, wie sich eine solche „Don't buy German"-Anordnung in rechtlicher Hinsicht auf Ihre bestehenden Vertragsverhältnisse auswirkt bzw. wie Sie dagegen vorgehen können. Hierbei kommt es zum einen auf die Force-Majeure- und zum anderen auf Hardship-Klauseln in den Verträgen an. Force-Majeure-Klauseln beinhalten in der Regel einen breit angelegten Tatbestandskatalog, in dem sogenannte Force-Majeure-Ereignisse definiert sind. Sie lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

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07/18/2018 - 13:21

PRESSEMITTEILUNG

Türkeigeschäft: Zahlungsrisiken erhöhen sich weiter

Köln, 18. Juli 2018 – Für zahlreiche Lieferanten und Dienstleister von türkischen Unternehmen sind die Forderungsrisiken in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Eine aktuelle Analyse des internationalen Kreditversicherers Atradius zeigt, dass sich das Zahlungsverhalten in mehreren Kernbranchen des Landes weiter verschlechtert hat und es trotz verlängerter Zahlungsziele zu mehr Zahlungsverzögerungen kam. Für das laufende Jahr gehen die Risikoexperten des Versicherers davon aus, dass sich die Insolvenzzahlen unter anderem in den Branchen Bau, Einzelhandel, Metall beziehungsweise Stahl und Textil erhöhen werden. Insgesamt dürften die Firmenpleiten in der Türkei 2018 auf einem hohen Niveau bleiben, nachdem sie 2017 bereits erheblich zugenommen hatten.

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07/18/2018 - 13:09

1328

 

Workshop Brexit – was zum Austritt wichtig wird

 

1326

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch den Brexit – mit oder ohne Übergangsabkommen – entsteht dringender Handlungsbedarf! Und wir zeigen Ihnen, wo Sie anfangen müssen!

Wenn Ihr Unternehmen Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien unterhält, sollten Sie dem Rat der EU-Kommission folgen und sich rechtzeitig auf den Austritt Großbritanniens vorbereiten – egal, welches Ausstiegsszenario schließlich auf Sie zukommen wird.

Die entscheidende Frage für Sie ist: Wie bereite ich mein Unternehmen auf den Brexit vor und welche Prozesse sind konkret anzupassen?

Der Brexit-Workshop beleuchtet gezielt die verschiedenen Austrittszenarien und erläutert, welche Maßnahmen Sie bereits heute ergreifen sollten.

Folgende Themenfelder stehen im Fokus:

  • Zollrechtliche Auswirkungen
  • Exportkontrollrechtliche Konsequenzen
  • Transport
  • Umsatz- und Verbrauchssteuern
  • Arbeitsrecht
  • Vertragsrecht

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich bis zum 30. September den Frühbucherpreis!

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Termin

7. November 2018

Hotel NH Collection Köln Mediapark

Im Mediapark 8B

50670 Köln

Referenten

Dr. Ulrich Möllenhoff

Rechtsanwalt und Berater

Reinhard Fischer

Leiter Corporate Customs/Global Customs Office, Deutschen Post DHL

Seminargebühren

Frühbucherpreis:

545,- € inkl. MwSt. bis 30.09.2018

Regulär: 595,- € inkl. MwSt.

10% Rabatt bei mehreren Teilnehmern eines Unternehmens           

Jetzt hier anmelden!

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07/09/2018 - 09:01

Arvato Financial Solutions wird mit German Brand Award ausgezeichnet

Gleich mehrfach durfte sich der internationale Finanzdienstleister über Preise freuen, die bei einer feierlichen Gala vor 600 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Medien im Deutschen Museum Berlin verliehen wurden. Die hochkarätig besetzte Jury überreichte dem Unternehmen den begehrten Winner Award in der Kategorie „Employer Brand of the Year" und den bedeutenden Gold Award in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy, Employer Branding Activities & Campaigns" für die Kampagne „Able to decode".

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07/09/2018 - 11:00

PRESSEMITTEILUNG

Zahlungsmoral der Unternehmen in Nord- und Südamerika verschlechtert sich

Baltimore/Köln, 28. Juni 2018 – Die aktuellen Ergebnisse der jährlichen Studie zum Zahlungsverhalten im Firmengeschäft in Nord- und Südamerika des weltweit tätigen Kreditversicherers Atradius zeigen eine zunehmende Eintrübung der Zahlungsmoral. Mehr als 90 % der befragten Unternehmen melden Zahlungsverzüge und eine längere Forderungsdauer.

> vollständige Pressemitteilung

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06/25/2018 - 13:32

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Betrugsprävention und digitale Transformation von Finanzprozessen aus einer Hand

Credify.at, der 2017 gegründete Player im österreichischen Auskunfteimarkt erweitert sein Dienstleistungs-Portfolio und bietet ab sofort Lösungen im Bereich Betrugsprävention und Financial Advanced Analytics. Die Risikoexperten haben damit nicht nur Betrug den Kampf angesagt, sondern fördern zusätzlich die digitale Transformation von Finanzprozessen.

 

> Mehr Informationen in der PDF-Datei

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06/25/2018 - 13:17

16. Jahreskonferenz Forderungsmanagement EVU 2018, 

13.-14. September 2018 in Berlin.

Die Kernthemenschwerpunkte 2018 sind u.a.:

Ertragsorientiertes Risikomanagement – innovative Methoden der Betrusgprävention, auch im Contracting-Geschäft         

Forderungsrealisierung in der Energieversorgung

Neuregelung der Insolvenzanfechtung

Spannungsfeld Vertrieb - Forderungsmanagement

Folgende Sprecher erwarten Sie:

  • Elke Willmann, Leipziger Stadtwerke
  • Dirk Vilmar, Stadtwerke Bielefeld
  • Jörg-Uwe Kuberski, EDIS AG
  • Torsten Niemann, LichtBlick
  • Olaf Jobmann, Vattenfall
  • Bernd Belter, Stadtwerke Schwerte
  • Herbert-Holger Haake, Stadtwerke Lübeck

> Programm

> Anmeldeformular

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06/07/2018 - 10:31

Italien führt die E-Rechnung zur Pflicht ein.

Von der steuerlichen Öffentlichkeit fasst unbemerkt, ist es seit dem 01.01.2017 in Italien bereits möglich, Rechnungen im sog. „Clearance-Verfahren“ über eine zentrale Plattform an den jeweiligen Rechnungsempfänger zu übermitteln.

Doch nun geht Italien noch einen Schritt weiter und verpflichtet die Unternehmen ab dem 01.01.2019, Rechnungen flächendeckend elektronisch auszustellen und über das offizielle Austauschsystem „Sistema di Interscambio“ (Sdl) zu versenden.

Bereits seit 01.07.2017 ist in Spanien das neue „System zur unmittelbaren Übermittlung von Informationen – SII“ („Sistema de Suministro Inmediato de Informacion“) in Kraft getreten, wonach der spanische Fiskus Unternehmen dazu verpflichtet, bestimmte umsatzsteuerrelevante Angaben zu Aus- und Eingangsrechnungen zeitnah an das Finanzamt zu übermitteln.

Kannte man entsprechende Meldesysteme bislang ausschließlich aus dem südamerikanischen Raum, setzt sich der Trend zur Real-time Umsatzsteuer zunehmend auch in Europa immer mehr durch. Die Zielsetzung dürfte dabei in erster Linie darin bestehen, den Umsatzsteuerbetrug über eine Meldung auf Einzelumsatz- bzw. Einzelrechnungsebene den Kampf anzusagen.

https://www.psp.eu/artikel/410/italien-macht-die-e-rechnung-zur-pflicht/

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06/07/2018 - 10:13

Der neue European Payment Report ist erschienen

Deutsche Unternehmen berichten von sinkenden Forderungsverlusten - das ist ein Ergebnis des aktuellen EPR-Reports von Intrum.

Sie können den kompletten Report gratis anfordern unter https://www.intrum.de/business-losungen/analysen-wissen/european-payment-report/european-payment-report/

Der European Payment Report beschreibt die Auswirkungen von Zahlungsverzug auf die Entwicklung und das Wachstum europäischer Unternehmen. Basierend auf den Ergebnissen aus diesem Bericht, erlangen wir ein besseres Verständnis dafür, wie europäische Unternehmen das Zahlungsverhalten in ihrem Land sehen.

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06/07/2018 - 10:01

PRESSEMITTEILUNG

Atradius-Zahlungsmoralstudie Asien-Pazifik: US-Protektionismus bereitet Exporteuren zunehmend Sorge

Köln/Amsterdam, 24. Mai 2018 – Eine Abkühlung des Welthandels in den kommenden Monaten aufgrund eines zunehmenden Protektionismus könnte schwerwiegende Auswirkungen auf den asiatisch-pazifischen Raum haben, wie das aktuelle Zahlungsmoralbarometer von Atradius zeigt. 45 % der von dem internationalen Kreditversicherer befragten Exporteure in der Region rechnen demnach mit einem Umsatzrückgang von 10 bis 20 % aufgrund von Unsicherheiten und möglicher Änderungen internationaler Handelsabkommen. Asiatische Lieferanten und Dienstleister, die auf das Binnengeschäft fokussiert sind, erwarten in den kommenden Monaten hingegen Umsatzzuwächse.

> Pressemitteilung

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06/07/2018 - 09:44

16. Jahreskonferenz Forderungsmanagement EVU

„Social Business Case“
- Spannungsfeld Vertrieb–Forderungsmanagement
-Prozessexzellenz Forderungsmanagement

IQPC organisiert die 16. Jahreskonferenz Forderungsmanagement EVU 2018 vom 12 - 14. September 2018 im Hotel Palace Berlin und zeigt, wie Unternehmen in diesem Jahr Best Practices, erfolgreiche Herangehensweisen und neue Strategien entwickelt haben.

Nutzen Sie das Expertenforum, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und treffen Sie Vertreter der Unternehmen von enercity AG, Netz Lübeck, Vattenfall, Stadtwerke Bielefeld und viele mehr.

Die Konferenz bedient ein weites Themenspektrum, unter anderem aus folgenden Bereichen: energiepolitische Schwerpunkte der Koalitionsvereinbarungen, die aktuelle Rechtsprechung im Insolvenzrecht, Forderungen in der Grund- und Sonderkundenversorgung, Ausgestaltung eines „Social Business Cases“ sowie die Prozessoptimierung im Forderungsmanagement.

Weitere Informationen finden Sie auf http://bit.ly/2IokvWn.

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06/07/2018 - 09:30

1298

PRESSEMITTEILUNG

Frankreich bleibt Spitzenreiter bei Insolvenzen in Westeuropa

Köln, 30. Mai 2018 – Frankreich bleibt das Land mit der höchsten Insolvenzrate in Westeuropa. Trotz wirtschaftlicher Erholung werden für dieses Jahr immer noch mehr als 51.000 Firmenpleiten in Deutschlands größtem europäischen Exportmarkt prognostiziert – so viele wie unmittelbar vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Das geht aus dem aktuellen Country Report Western Europe des internationalen Kreditversicherers Atradius hervor. Die zweithöchste Insolvenzrate in Westeuropa wird in diesem Jahr für Deutschland vorhergesagt, die dritthöchste für Großbritannien. Insgesamt zeigt die Analyse der Atradius-Risikoprüfer für 2018 einen Rückgang der Konkurse in Westeuropa, dies gilt jedoch nicht für alle Volkswirtschaften. So dürfte in Dänemark und Großbritannien die Zahl der Firmenpleiten ansteigen.

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06/07/2018 - 09:09

04.06.2018

Eigenverwaltung: Außenhaftung des Geschäftsführers

§§ 60, 61 InsO regeln eine Haftung des Insolvenzverwalters, "wenn er schuldhaft die Pflichten verletzt, die ihm nach diesem Gesetz obliegen" und insbesondere wenn "eine Masseverbindlichkeit, die durch eine Rechtshandlung des Insolvenzverwalters begründet worden ist, aus der Insolvenzmasse nicht voll erfüllt werden" kann. Nach § 270 Abs. 1 S. 2 InsO finden die "allgemeinen Vorschriften" (zu denen §§ 60, 61 InsO gehören) auch auf die Eigenverwaltung Anwendung. Nicht ausdrücklich geregelt ist jedoch die Frage, ob auch ein Geschäftsführer als bloßes Organ einer Gesellschaft nach diesen Regeln haftet, wenn er mit der Eigenverwaltung betraut ist. Diese Frage hat nun der BGH (Urteil vom 26.04.2018, Az. IX ZR 238/17) bejaht.

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06/07/2018 - 09:04

„Arvato entlastet Online-Händler - Hohe Performance und Skalierbarkeit für Buchhaltung und Zahlungsabwicklung im E-Commerce“.

Die neue Lösung Aqount von Arvato Financial Solutions ermöglicht es, sämtliche Prozesse der Finanzbuchhaltung und Zahlungsabwicklung über eine Plattform abwickeln zu lassen. Die technische Entwicklung der Plattform wurde von den IT-Spezialisten von Arvato Systems umgesetzt.

>Mehr Informationen im PDF

Nicole Schieler
Senior Manager Corporate Communications & PR / Pressereferentin
_____________________________________
Arvato Financial Solutions
Arvato infoscore GmbH
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden

Phone: +49 7221 5040 - 1130
Fax:     +49 7221 5040 - 3050

E-Mail: nicole.schieler@arvato.com
finance.arvato.com

05/22/2018 - 14:06

„Arvato Financial Solutions kooperiert mit Concardis - Integrierte Buchhaltung und Zahlungsabwicklung für Online-Shops“.

Die standardisierte Buchhaltungslösung Aqount von Arvato Financial Solutions ermöglicht Händlern durch die Zusammenarbeit mit Concardis eine komplette Übernahme aller Finanzprozesse. Das Modul ist ab sofort auch für alle Kunden von Concardis verfügbar, die die Payengine des Eschborner Full-Service Payment-Anbieters nutzen.

> mehr Informationen

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05/22/2018 - 10:02

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Internationaler Kaufvertrag: Zahlungsbedingungen rechtssicher vereinbaren 

Wenn Sie einen Kaufvertrag abschließen, dann sollten Sie darin auch die Zahlungsbedingungen regeln – selbst wenn diese kein Vertragsbestandteil sind, von dem die Rechtswirksamkeit Ihres Kaufvertrages abhängt. Denn schließlich ist die Begleichung der Verbindlichkeiten eine wesentliche (Haupt-)Pflicht Ihres Kunden. Unter Zahlungsbedingungen fallen die Festlegungen der Höhe und Fälligkeit des Kaufpreises sowie die Art und Weise der Bezahlung.
In der Praxis gibt es mittlerweile viele Varianten, wie Sie die Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Ihren Geschäftspartnern vereinfachen und teilweise auch den Zahlungseingang sichern können; das ICC-Muster Internationaler Kaufvertrag (ICC Publ. 738 E) spiegelt sie weitgehend wider. 
Beachten Sie dabei aber auch die vom Außenwirtschaftsgesetz (AWG) vorgegebenen Grenzen der vereinbarten Zahlungsbedingungen. Das AWG enthält öffentlich-rechtliche Regelungen der Ein- und Ausfuhr von Waren sowie von Dienstleistungen und Kapital. Auch beschränken auf ordnungspolitischen Interessen basierende Embargos den Geschäftsverkehr mit bestimmten Staaten. Diese können zum Beispiel den Im- oder Export ausgewählter Waren bzw. Dienstleistungen sowie Finanztransaktionen betreffen oder sich als Finanzsanktionen gegen bestimmte Personen oder Institutionen im In- und Ausland auswirken. 
Prüfen Sie außerdem bei jedem Geschäftsabschluss, ob es gegebenenfalls staatliche Vorschriften im Entsende- oder Empfangsland der Ware gibt, nach denen bestimmte Zahlungsbedingungen verbindlich vorgeschrieben werden.
Hinweis: Sie können auf Empfehlungen von Kammern und Verbänden zurückgreifen, um festzustellen, ob bei Exporten in bestimmte Abnehmerländer besonders gesicherte Formen der Zahlung (z. B. durch Dokumentenakkreditiv) o. Ä. ratsam sind. 
Wenn es um die Bezahlung des Kaufpreises geht, besteht letztlich noch die sogenannte Preisgefahr – also das Risiko, dass Ihr Käufer eventuell den Kaufpreis bezahlen muss, obwohl er von Ihnen die Ware noch gar nicht erhalten hat. 
Und nun kommen die Banken ins Spiel: Je nach Art der zwischen Geschäftspartnern vereinbarten Zahlungsbedingungen spielen Banken entweder schon sehr frühzeitig oder aber erst zu einem späten Zeitpunkt bei der zahlungsseitigen Abwicklung der Geschäfte eine Rolle. Das hängt davon ab, ob der Importeur bereits zahlungsseitige Vorleistungen erbringen muss, indem er etwa einen Teilbetrag vorausbezahlt, oder seine Bank darum bitten soll, zugunsten des ausländischen Lieferanten ein Dokumentenakkreditiv zu eröffnen.
Die Zahlungsbedingungen enthalten auch, welcher der beiden Geschäftspartner die bankenseitige Abwicklung veranlassen soll. Weitere Informationen dazu liefert Ihnen der Beitrag: „Zahlungsbedingungen in internationalen Kaufverträgen. Teil 1: Bedingungen des ICC-Musters Internationaler Kaufvertrag (Hergestellte Waren)" von Prof. Christoph Graf von Bernstorff, in: „AW-Prax (Außenwirtschaftliche Praxis)", Ausgabe Mai 2018. Weitere Informationen zur AW-Prax finden Sie im AW-Portal

05/15/2018 - 11:32

Der Wirtschaftsaufschwung in Europa gewinnt an Kraft

Die Wirtschaft Europas entwickelte sich auch im Jahr 2017 weiter positiv. Die Wachstumsdynamik dürfte sogar höher als in den Vorjahren gewesen sein. Wichtigste Säule des Aufschwungs war die Binnenkonjunktur. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich spürbar und die Einkommen stiegen. Zudem fassten auch die Unternehmen Vertrauen in die konjunkturelle Erholung und investierten mehr.

Einen wichtigen Wachstumsbeitrag liefern auch zunehmend die Exporte.

Vor allem politische Un­sicherheitsfaktoren wie der Ausgang des Brexit und zunehmende protektionistische Wirt­schaftstendenzen bilden für die europäischen Volkswirtschaften aber weiterhin ein hohes Gefah­renpotenzial.

> Unternehmensinsolven­zen auf dem niedrigsten Stand seit 2008

05/07/2018 - 14:14

Insolvenzen und die Folgen für die Beschäftigten

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat untersucht, wie hoch das Risiko der Arbeitnehmer liegt, von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen zu sein.

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Neues Datenschutzrecht – Schuldner löschen?

Wie steht es mit dem „Recht auf Vergessen", also dem Anspruch von Personen auf Löschung ihrer Daten? Es ist damit zu rechnen, dass künftig vermehrt entsprechende Anträge gestellt werden, gerade weil die neue Regelung zu diesem Punkt keine klaren Vorgaben macht.

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Schlechte Nachrichten von den Nachbarn

Die aktuellen Zahlen aus Österreich zeigen, dass tatsächlich ein positiver Trend beim Insolvenzgeschehen nicht ohne weiteres fortgeschrieben werden kann. Die von Creditreform Österreich erhobene Firmeninsolvenzstatistik für das 1. Quartal 2018 zeigt eine Trendumkehr der Entwicklung des vergangenen Jahres.

> mehr lesen            

Neue App für die Kontenverwaltung

Mit Beginn des Jahres 2018 ist sie in Kraft getreten: die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD 2. Von nun an ist das Konto nicht mehr nur eine Sache zwischen dem Kontoinhaber und seiner Hausbank. Ziel der Richtlinie ist es, den neuen FinTechs gegenüber den Banken mehr Spielraum zu geben.

> mehr lesen            

Lieferantenkredit? Bankkredit?

Für den Mittelstand sind kurzfristige Bankkredite und die Finanzierung über den Lieferantenkredit die wichtigsten Quellen. Wie stehen diese beiden Tools kurzfristiger Mittelbeschaffung zueinander?

> mehr lesen

 

04/23/2018 - 23:25

„Arvato Financial Solutions beteiligt sich an israelischem Behavioural-Biometrics-Pionier SecuredTouch, um gemeinsam für mehr Sicherheit und ein besseres Nutzererlebnis bei digitalen Transaktionen zu sorgen“.

 

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Der führende globale Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions und das auf Verhaltensbiometrie spezialisierte Cybersecurity-Unternehmen SecuredTouch gehen fortan gemeinsam gegen Online-Betrug bei Zahlungsprozessen vor und sorgen gleichzeitig für ein reibungsloses digitales Kundenerlebnis für die Verbraucher.

> Mehr Informationen im PDF

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04/23/2018 - 23:32

Neue Freihandelsabkommen der EU: Chancen und Risiken für Exporteure

Köln, 19. April 2018 – Der Kreditversicherer Atradius sieht bei den aktuellen EU-Verhandlungen hinsichtlich neuer Handelsabkommen großes Geschäftspotenzial für die produzierenden Industrien in Europa. Sollten die  Vereinbarungen mit Japan, den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay), Mexiko, Singapur und Vietnam gemäß dem derzeitigen Stand in Kraft treten, würde das vor allem der hiesigen Automobilbranche, dem Maschinenbausektor sowie der Chemie- und Pharmaindustrie zusätzliche Absatzchancen eröffnen. Bauunternehmen und Anbieter von Konsumgütern könnten ebenfalls profitieren. Das geht aus der jüngsten Analyse des Economic Research Departments von Atradius hervor. Gleichzeitig weist der Kreditversicherer aber auch auf das zum Teil hohe Risiko von Zahlungsausfällen in mehreren Ländern hin, mit denen im Moment an neuen Handelsabkommen gearbeitet wird.

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04/13/2018 - 08:59

PRESSEMITTEILUNG

Pensionsrückstellungen: Finanzieller Kraftakt vor allem für den Mittelstand

Köln, 12. April 2018 – In der anhaltenden Niedrigzinsphase stellen die Direktzusagen für Betriebsrenten vor allem für mittelständische Unternehmen in Deutschland eine erhöhte finanzielle Belastung dar. Das geht aus einer Analyse von Atradius hervor, für die der internationale Kreditversicherer 22.000 deutsche Abnehmer seiner Kunden analysiert hat. Erhöhter Druck lastet demnach speziell auf Firmen in der Finanz-, Elektronik- und Lebensmittelbranche. Bei Abnehmern, die sich bereits in einer schwierigen Lage befinden, könnten die höheren Pensionsrückstellungen laut Atradius ein entscheidender Faktor für einen Zahlungsausfall sein.

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04/10/2018 - 08:57

06.04.2018

Einsichtnahme ins Transparenzregister

Von: Kai Osenbrück

Seit dem 27.12.2017 kann Einsicht in das Transparenzregister genommen werden. Im Geldwäschegesetz (GWG) ist festgelegt, dass die wirtschaftlich Berechtigten von bestimmten im Gesetz definierten Rechtseinheiten offengelegt werden müssen. Neben Behörden haben Verpflichtete (z.B. Banken) Zugang. Sie müssen nachweisen, dass die Einsichtnahme im Zusammenhang mit der Begründung oder Überwachung einer Geschäftsbeziehung erfolgt. Sonstige Personen (z.B. Journalisten) müssen ein berechtigtes Interesse geltend machen.

Laden Sie die PDF-Datei herunter, um den Beitrag aus Comply 1/2018 zu lesen.

03/26/2018 - 09:08

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Atradius steigert 2017 seine Gesamteinnahmen um 5,1 % (bereinigt um Währungseffekte) auf 1.837,2 Millionen Euro

Gesamteinnahmen legen währungsbereinigt um 5,1 % auf 1.837,2 Millionen Euro zu

Köln/Amsterdam, 19. März 2018 – Der internationale Kreditversicherer Atradius hat im Geschäftsjahr 2017 erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Atradius ist eine Unternehmenskultur, die eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden in den Mittelpunkt stellt und die Entwicklung innovativer Lösungen fördert. Der Jahresüberschuss lag bei 186,2 Millionen Euro, positiv beeinflusst durch den Anstieg der Gesamteinnahmen um 4,3 %. Alle Geschäftssparten trugen mit konstanten und positiven Ergebnissen zu diesem Resultat bei.

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03/15/2018 - 11:42

PRESSEMITTEILUNG

Nach Parlamentswahl: Schwere Zeiten für italienische Baubranche

Druck auf Renditen bleibt hoch – Insolvenzgefahr unvermindert groß

Köln, 15. März 2018 – Die italienische Baubranche steht nach den Parlamentswahlen weiterhin vor schweren Zeiten. Das Ergebnis der Wahlen lässt keine Prognose zu, ob und wann für den Bausektor wichtige Impulse kommen. Die Branche, die in den vergangenen zehn Jahren mit einem Rückgang der Investitionen um rund ein Drittel zu kämpfen hatte, wird daher voraussichtlich auch in diesem Jahr unter erheblichem Renditedruck stehen. Die Insolvenzgefahr in der italienischen Baubranche bleibt damit unvermindert groß. Zu dieser Einschätzung kommt der Kreditversicherer Atradius in einer aktuellen Studie.

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02/21/2018 - 11:06

Pressemeldung

International einsetzbar und hoch skalierbar

Standardisierte Buchhaltung und Zahlungsabwicklung für den E-Commerce von Arvato Financial Solutions

Mit Aqount, einer standardisierten Buchhaltungs- und Zahlungsabwicklungslösung, ermöglicht Arvato Financial Solutions Händlern ab sofort eine komplette Übernahme aller Finanzprozesse. Das Unternehmen bietet damit die ideale Lösung für Firmen, die die komplexen und aufwändigen Finanzprozesse vom Debitorenmanagement über die Zahlungsabwicklung bis hin zum Inkasso auslagern möchten.

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