Umzug

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Aus den Augen, aus dem Sinn?

Viele Umziehende vergessen, ihre Vertragspartner über einen Umzug zu informieren

In einer perfekten Welt würden alle Umziehenden jeden ihrer Vertragspartner proaktiv und am besten schon vor dem Umzug per Brief, E-Mail, Online-Formular oder Anruf über ihre neue Adresse informieren. Die Realität sieht leider anders aus – was zu rund 100.000 Postrückläufern täglich führt.

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Die beste Adressqualität in ihren Kundendatenbanken haben traditionell Finanzdienstleister. Eine deutliche Mehrheit der Umziehenden denkt daran, sich bei ihrer Bank, ihrer Krankenkasse und ihrer Versicherung zu melden. Doch selbst in diesen Branchen bleibt es ein nicht zu unterschätzendes Problem, dass den Unternehmen eben doch auch viele Umzüge unbekannt bleiben.

Besonders Spendenorganisationen und Reiseanbieter haben darunter zu leiden, dass sich ihre Spender bzw. Kunden nach einem Umzug nicht bei ihnen melden. Obwohl sicherlich viele Umziehende ihnen gegenüber positiv eingestellt sind, werden sie im Umzugsstress abseits der Weihnachts- bzw. Urlaubssaison schlicht und einfach vergessen.

Ältere Menschen und Haus- und Wohnungseigentümer nehmen signifikant häufiger aus eigenem Antrieb Kontakt mit ihren Vertragspartnern auf. Besonders jüngere Menschen und Mieter sind es, die es versäumen oder unterlassen, ihre neue Adresse proaktiv zu kommunizieren.

Mehr Fakten und Statistiken zum Umzugsmarkt finden sich in der Umzugsstudie 2018 der Deutschen Post Adress.

Sie ist unter der Adresse 
www.postadress.de/umzugsstudie.pdf
 kostenfrei herunterzuladen.