Vergesellschaftungsdebatte löst keine strukturellen Probleme, sondern erschwert Investitionen
von Rudolf Müller
Die Debatte um eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin erhöht nach Einschätzung von Atradius die Risiken für den regionalen Immobilien- und Baumarkt. Die debattierten Pläne, die auf dem Volksentscheid von 2021 aufbauen und eine Überführung großer Bestände von Wohneigentum in öffentliches Eigentum vorsehen, könnten bei Investoren und Finanzierern für Zurückhaltung sorgen. „Die Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen schafft in erster Linie keinen neuen Wohnraum, sie ändert nur die Eigentümerstruktur und löst damit nicht die bestehende Wohnungsnot“, sagt David Engelhardt, Manager Risk Services beim internationalen Kreditversicherer Atradius. Und es dürfte auch nichts an der im europäischen Vergleich extrem niedrigen Eigentumsquote in Deutschland ändern. >>vollständige Pressemitteilung lesen oder herunterladen