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Neuigkeiten zum Thema Software
Atradius-Umfrage: Kostendruck bremst grüne Transformation
Deutschlands Unternehmen stellen angesichts der verhaltenen Industriekonjunktur, zunehmend angespannter Liquidität und den geopolitischen Herausforderungen ihre Investitionen in Nachhaltigkeit auf den Prüfstand. Parallel dazu belastet die EU-Debatte um Art und Umfang der Berichtspflichten. Beides spiegelt sich in der aktuellen Atradius-Umfrage wider: 73 Prozent der befragten Unternehmen messen Nachhaltigkeit eine hohe bis mittlere Priorität bei. Doch fast jedes zweite Unternehmen verschiebt ganz oder zumindest teilweise Investitionen aus Kostengründen. 77 Prozent sehen in der ESG-Berichterstattung eher und vor allem Aufwand statt Nutzen. „Die Ergebnisse zeigen keinen generellen Abschied vom Thema Nachhaltigkeit. Sie zeigen, dass Unternehmen Aufwand, Kosten und strategische Prioritäten stärker gegeneinander abwägen müssen“, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius, und: „Wer heute jeden Euro zweimal umdrehen muss, investiert lieber in die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens als in die Erfüllung von Berichtspflichten. Dieses Signal sollte die Politik ernst nehmen.“
Finanzverwaltung ergänzt Regelungen zur E-Rechnung
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die bisherigen Vorgaben zur Einführung der E-Rechnung bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ab dem 01.01.2025 ergänzt und am 15.10.2026 das dritte BMF-Schreiben zur verpflichtenden elektronischen Rechnung veröffentlicht (Az. III C 5 - S 7287-a/00019/021/017). Darin werden verschiedene Praxisfragen zur Anwendung der E-Rechnung sowie bestehende Übergangsregelungen näher erläutert.
Offene Forderungen, steigende Insolvenzen
Verspätete Zahlungen und Forderungsausfälle können erhebliche Auswirkungen auf die Liquidität eines Unternehmens haben. Doch welche Risiken sind derzeit besonders relevant und wie können Unternehmen ihnen wirksam begegnen?
In unserem Webinar teilen unsere Experten aktuelle Erkenntnisse zur Zahlungsmoral in Deutschland und stellen zentrale Ergebnisse der Zahlungserfahrungsstudie vor. Sie erfahren, welche Entwicklungen sich im Markt beobachten lassen und welche Strategien Unternehmen nutzen können, um ihre Forderungen besser zu schützen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, konkrete Empfehlungen und praxiserprobte Ansätze für Ihr Forderungs- und Risikomanagement mitzunehmen. So können Sie frühzeitig handeln und finanzielle Stabilität langfristig sichern.
Donnerstag,
22. Oktober. 2026
10:00 – 11:00Uhr
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Vergesellschaftungsdebatte löst keine strukturellen Probleme, sondern erschwert Investitionen
Die Debatte um eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin erhöht nach Einschätzung von Atradius die Risiken für den regionalen Immobilien- und Baumarkt. Die debattierten Pläne, die auf dem Volksentscheid von 2021 aufbauen und eine Überführung großer Bestände von Wohneigentum in öffentliches Eigentum vorsehen, könnten bei Investoren und Finanzierern für Zurückhaltung sorgen. „Die Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen schafft in erster Linie keinen neuen Wohnraum, sie ändert nur die Eigentümerstruktur und löst damit nicht die bestehende Wohnungsnot“, sagt David Engelhardt, Manager Risk Services beim internationalen Kreditversicherer Atradius. Und es dürfte auch nichts an der im europäischen Vergleich extrem niedrigen Eigentumsquote in Deutschland ändern. >>vollständige Pressemitteilung lesen oder herunterladen
Wo Rechnungen am längsten liegen bleiben
Nicht jede offene Rechnung ist gleich riskant. Der monatliche B2B Payment Monitor von CRIF zeigt deutliche Unterschiede beim Zahlungsverhalten zwischen den Wirtschaftszweigen. In manchen Branchen müssen Lieferanten und Dienstleister erheblich länger auf ihr Geld warten als in anderen. Für Gläubiger sind solche Daten mehr als Statistik: Sie können helfen, branchenspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen. >> vollständigen Bericht lesen