Aktuelles
Neuigkeiten zum Thema Software
Schwache Erträge, hohe Zinsen
Der Anteil der Unternehmen, die ihre Zinszahlungen nicht mehr ausreichend aus dem operativen Ergebnis decken können, steigt. Dies zeigt eine aktuelle Sonderauswertung der Untersuchung „Insolvenzen in Deutschland, 1. Halbjahr 2026“ der Creditreform Wirtschaftsforschung. Spätere Insolvenzen kündigen sich bereits frühzeitig an. Eine Auswertung der Creditreform Wirtschaftsforschung auf Basis von knapp 60.000 Jahresabschlüssen deutscher Unternehmen zeigt nun, dass eine zunehmende Zahl von Betrieben eine unzureichende Zinsdeckung aufweist. Bei 7,5 Prozent der untersuchten Unternehmen liegt der Zinsdeckungsgrad unter 1. Das operative Ergebnis reicht in diesen Fällen nicht aus, um die anfallenden Zinszahlungen zu decken. Im Jahr 2015 traf dies lediglich auf 6,5 Prozent der Unternehmen zu.
Baugewerbe im Sommerloch:
Personal- und Preisschock lähmen die Branche
Während draußen die Baustellen ruhiger werden, spitzt sich die Krise im Baugewerbe zu. Kurz vor der Sommerpause 2026 häufen sich die Warnsignale. Viele Baubetriebe fahren mit halber Mannschaft – Kollektivurlaube reißen tiefe Lücken in die Belegschaft, während gleichzeitig Materialpreise für Bitumen, Kunststoffe und Diesel spürbar anziehen. weiterlesen>>
Schufa bunkert scheinbar Daten
Das haben Journalist*innen vor wenigen Tagen aufgedeckt. Es ist der wahrscheinlich größte Datenskandal in der Geschichte der Bundesrepublik. Erste Ermittlungen laufen verschiedenen Quellen bereits. Die Organisation AlgorithmWatch hat eine Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. >>mehr lesen
Exodus in Deutschland
Es war angesichts der Krisenlage fast zu erwarten: Der mehrjährige Anstieg der Unternehmensinsolvenzen setzt sich 2026 fort, wie die aktuellen Halbjahreszahlen der Creditreform Wirtschaftsforschung zeigen. Auch die Verbraucherinsolvenzen nehmen weiter zu. weiterlesen »
Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland sinkt deutlich
Der Vertrauensverlust in die Bundesregierung erfasst zunehmend die Wirtschaft. Laut einer aktuellen Umfrage des internationalen Kreditversicherers Atradius unter rund 340 Unternehmen fühlen sich 72 Prozent der Befragten von der Politik bei den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen nicht ausreichend unterstützt – ganze 29 Prozent davon fühlen sich sogar überhaupt nicht unterstützt. Gleichzeitig bewertet knapp die Hälfte der Befragten die Attraktivität ihres Unternehmensstandorts als geringer. „Die Unternehmen kämpfen an mehreren Fronten gleichzeitig: steigende Kosten, schlechterer Kreditzugang, geopolitische Unsicherheit und das Gefühl, dabei weitgehend auf sich gestellt zu sein", erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland bei Atradius.