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Neuigkeiten zum Thema Software

Zahlungsmoral in Deutschland verschlechtert sich

Allianz Trade Studie

Der weltweit führende Kreditversicherer Allianz Trade hat heute seine jährliche Studie zur Zahlungsmoral vorgelegt. Die Studie konzentriert sich darauf, wie lange Unternehmen benötigen, um ausgegebene Mittel im operativen Geschäft in eingezogene Mittel aus Verkäufen umzuwandeln. Dazu analysiert Allianz Trade den sogenannten „Cash Collection Cycle“ (CCC)  sowie die „Days of Sales Outstanding“ (DSO) .Weltweit benötigen Unternehmen 67 Tage , um ausgegebene Mittel in eingezogene Mittel umzuwandeln. Damit stieg der globale CCC im Jahr 2025 erneut an (+0,5 Tage) und scheint sich auf einem strukturell hohen Niveau eingependelt zu haben. Der eigentliche Treiber sind die Lagerbestände, da Unternehmen von der „Just-in-Time“-Effizienz hin zu einer „Just-in-Case“-Resilienz übergehen. weiterlesen>>

Boomer gehen in Rente

und ihr Wissen geht mit

Deutschlands Boomer gehen mit großen Schritten auf die Rente zu. Bis 2039 erreichen oder überschreiten rund 13,4 Millionen Menschen der Generation der Boomer und Babyboomer das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren. „Mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben geht viel Wissen verloren, das angesichts des Fachkräftemangels mehr denn je benötigt wird“, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius. Der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet mittlerweile die Chance, Erfahrungswissen systematisch zu erfassen, zugänglich zu machen und für nachfolgende Generationen von Beschäftigten verfügbar zu halten. Dennoch: Jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) hat keine systematische Strategie, um das implizite Wissen erfahrener Mitarbeiter:innen zu sichern und für rund 50 Prozent der Unternehmen spielt die Automatisierung bei der Kompensation von unbesetzten Stellen keine Rolle. Das ergab eine branchenweite Umfrage von Atradius.  

 

Schwache Erträge, hohe Zinsen

Schuldentragfähigkeit sinkt

Der Anteil der Unternehmen, die ihre Zinszahlungen nicht mehr ausreichend aus dem operativen Ergebnis decken können, steigt. Dies zeigt eine aktuelle Sonderauswertung der Untersuchung „Insolvenzen in Deutschland, 1. Halbjahr 2026“ der Creditreform Wirtschaftsforschung. Spätere Insolvenzen kündigen sich bereits frühzeitig an. Eine Auswertung der Creditreform Wirtschaftsforschung auf Basis von knapp 60.000 Jahresabschlüssen deutscher Unternehmen zeigt nun, dass eine zunehmende Zahl von Betrieben eine unzureichende Zinsdeckung aufweist. Bei 7,5 Prozent der untersuchten Unternehmen liegt der Zinsdeckungsgrad unter 1. Das operative Ergebnis reicht in diesen Fällen nicht aus, um die anfallenden Zinszahlungen zu decken. Im Jahr 2015 traf dies lediglich auf 6,5 Prozent der Unternehmen zu.

Baugewerbe im Sommerloch:

Ausfallquoten explodieren

Personal- und Preisschock lähmen die Branche
Während draußen die Baustellen ruhiger werden, spitzt sich die Krise im Baugewerbe zu. Kurz vor der Sommerpause 2026 häufen sich die Warnsignale. Viele Baubetriebe fahren mit halber Mannschaft – Kollektivurlaube reißen tiefe Lücken in die Belegschaft, während gleichzeitig Materialpreise für Bitumen, Kunststoffe und Diesel spürbar anziehen. weiterlesen>>

Schufa bunkert scheinbar Daten

... in einer geheimen Schattendatenbank

Das haben Journalist*innen vor wenigen Tagen aufgedeckt. Es ist der wahrscheinlich größte Datenskandal in der Geschichte der Bundesrepublik. Erste Ermittlungen laufen verschiedenen Quellen bereits. Die Organisation AlgorithmWatch hat eine Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. >>mehr lesen