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Neuigkeiten zum Thema Software
Vom Wetterrisiko zum Zahlungsrisiko
Für deutsche Unternehmen wird El Niño neben klimabedingten Wetterextremen zunehmend vom Lieferketten- zum Finanzrisiko. El Niño ist ein Klimaphänomen, das in unregelmäßigen Abständen zu extremen Wetterveränderungen auf der Südhalbkugel führt. Laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) könnte es diesmal bis ins Jahr 2027 anhalten. Dadurch steigen nicht nur die Risiken für globale Lieferketten und Rohstoffpreise noch einmal mehr, sondern auch für Liquidität, Zahlungsverhalten und Forderungsausfälle. Die direkten Auswirkungen sind zwar noch überschaubar, aber in Deutschland bereits spürbar: Industrie, Handel und Logistik geraten über höhere Kosten, verzögerte Lieferungen und angespannteres Betriebskapital unter Druck. „Zunehmende Wetterextreme sind ein vielschichtiges Risiko für die Wirtschaft. Sie verändern Wachstum, stören Handelsströme, können aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungsverhalten von Unternehmen beeinflussen", erklärt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius.
Niedrigwasser am Rhein
Wenn die Schiffe auf den Binnengewässern, ganz besonders auf dem Rhein, wegen Niedrigwasser nicht mehr fahren können steigen die Kosten in bestimmten Branchen (z.B. Chemie, Stahl und Logistik). Lieferverzögerungen, fehlende Produktions- und Verkaufsmöglichkeiten führen zu Umsatzrückgang und Liquiditätsengpässen. Zahlungsausfälle drohen – oft unbemerkt. Sichern Sie Ihre Forderungen, bevor aus Verzögerungen echte Ausfälle werden... [Mehr...]
Letzte Chance zur Teilnahme in Frankfurt
Die SCHUMANN Konferenz Digitales Kreditmanagement 2026 steht vor der Tür und es ist Ihre letzte Chance, sich für die Präsenzteilnahme in Frankfurt anzumelden! Anmeldeschluss ist der 12.8.2026.
📅 17. September 2026
📍 Frankfurt am Main (oder flexibel online im Livestream)
Anmeldung für Online-Teilnahme noch bis zum Eventtag möglich. Falls Sie nicht nach Frankfurt reisen können, nutzen Sie einfach die Online-Teilnahme im Livestream – mit vollem Zugang zum gesamten Programm.
Creditreform Zahlungsindikator Deutschland Sommer 2026
ANALYSE DES ZAHLUNGSVERHALTENS IM 1. HALBJAHR 2026
• Zahlungsziel steigt auf 32 Tage – höchster Stand seit 2019, aber besser als 2017
• Längere Zahlungsfristen für Großunternehmen
• Zahlungsverzug aus Lieferungen und Leistungen bleibt bei rund acht Tagen, auch dieser Wert ist besser als 2017
• Kleine und mittlere Unternehmen zahlen aber später als im Vorjahr
• Rückgang des Forderungsvolumens hält an
China-Geschäft: Zahlungsverzug wird für deutsche Exporteure zum Risiko
Das Zahlungsumfeld in China verschärft sich. Laut aktuellem Atradius-Zahlungsmoralbarometer für China berichten 83 Prozent der befragten chinesischen Unternehmen von zumindest teilweise verspäteten Zahlungen im B2B-Geschäft. Rund ein Drittel aller Rechnungen ist überfällig. Damit liegt China über dem asiatischen Durchschnitt; nur Taiwan und Indien verzeichnen noch höhere Werte. Für deutsche Unternehmen, die nach China exportieren, steigt dadurch das Risiko offener Forderungen. Denn China bleibt einer der wichtigsten Absatzmärkte der deutschen Exportwirtschaft: 2025 lag das Exportvolumen von Deutschland nach China bei rund 81 Milliarden Euro. „China bleibt einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutsche Exportwirtschaft und ein bedeutender Standort für Direktinvestitionen. Gleichzeitig verlangt das Zahlungsumfeld dort eine andere Risikostrategie als in Europa“, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius. weiterlesen>>